Zur Klärung eines Sachverhalts –

For the Clarification of a Matter

Aufhocker
Öl auf Leinwand
60 × 80cm 

Konferenz
Öl auf Leinwand
30 × 30cm

Tonne 
readymade
67 × 83 × <60cm

Tag X 
Öl auf Leinwand
200 × 190cm 

Schmalkalden #1
Acryl auf Leinwand
30 × 30cm
(Privatbesitz)

Schmalkalden #2
Acryl auf Leinwand
30 × 30cm
(Privatbesitz)

Happy New Year
readymade
180 × 60 × 20cm

Nebenan
Öl auf Leinwand
30 × 30cm
(Privatbesitz)


CNNWTZ

Acryl auf Leinwand
30 × 30cm

November Növelet

Öl auf Leinwand
20 × 20cm

Liegen Gegenstände auf der Fahrbahn
Öl auf LW
140 × 230cm

"Zur Klärung eines Sachverhalts" stand oft auf Vorladungen, um Personen im Unklaren darüber zu lassen, warum sie von der Stasi befragt werden sollten. Oft wegen des Verdachts auf oppositionelle Tätigkeiten, Republikfluchtversuche, "feindliche Propaganda" oder ähnliche Anschuldigungen. Solche Vorladungen lösten bei den Betroffenen verständlicherweise Angst und Besorgnis aus, da die Methoden der Stasi bei der Informationsgewinnung häufig Einschüchterung, Überwachung, Verhöre unter psychischem Druck und in einigen Fällen auch physische Gewalt umfassten. Es geht bei den hier gezeigten Arbeiten vornehmlich um das Gefühl einer Bedrohungslage, einer sich anbahnenden Katastrophe oder eines einschneidenden Erlebnisses. 


The phrase "for the clarification of a matter" was often found on summonses to leave individuals uncertain about why they were to be interrogated by the Stasi. Often due to suspicions of oppositional activities, attempts to flee the Republic, "hostile propaganda," or similar accusations. Understandably, such summonses triggered fear and concern among those targeted, as the Stasi's methods of information gathering frequently involved intimidation, surveillance, interrogations under psychological pressure, and in some cases physical violence. The works shown here primarily deal with the sensation of a threatening situation, an impending catastrophe or a significant incident.